Sie sind hier: Presse Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 07.08.2009

 Jurk sieht Freie Sachsen als Konkurrent der CDU

(Zwickau). Beim Auftakt der Reihe „Politiker im Kreuzverhör“ der Freien Presse am Donnerstagabend in den Zwickau Arkaden mit dem Wirtschaft- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD), antwortete dieser auf die Frage, ob er hinsichtlich der Landtagswahl die Freien Sachsen als eine unliebsame Konkurrenz der SPD oder als Bereicherung des politischen Spektrums ansieht: „Die Freien Sachsen sind eher eine Konkurrenz für die CDU“. Auf den Hinweis, dass die unabhängigen Wählervereinigungen bei den letzten Kommunalwahlen in Sachsen mit 24,6% nach der CDU und weit vor der SPD zunehmend Zuspruch von den Bürgerinnen und Bürgern des Freistaates erfahren, ging Jurk nicht ein. Ebenso ließ er offen, ob die SPD die Freien Sachsen als Allianz unabhängiger Wähler im Falle ihres Einzuges in den Landtag als Bereicherung ansieht. Bürgernähe und Sachkenntnisse haben sich in der Vergangenheit ja immer wieder in der Kommunalpolitik als nützliche Eigenschaften erwiesen. Ohne Zweifel sind dies die Grundlagen, dass zahlreiche Bürgermeister Stadt- und Gemeinderäte inzwischen stabil von den unabhängigen Wählergemeinschaften gestellt werden. Wenn man bedenkt, dass die Wählervereinigungen im Juni mehr als doppelt soviele Stimmen erhalten wie die SPD, mutet es schon wie das Pfeifen im Walde an, wenn Thomas Jurk seine guten persönlichen Beziehungen zu den Freien Wählern in seiner Heimatgemeinde ins Feld führt und daraus schließt, dass die Freien Sachsen für die SPD keine Konkurrenz darstellen. Würden nur 10 % der Wählerinnen und Wähler, welche zur Kommunalwahl den unabhängigen Wählervereinigungen ihre Stimme gegeben haben, bei der Landtagswahl für die Freien Sachsen votieren, kämen diese locker als neue politische Kraft in den Landtag.   

Twitter    YouTube    Zu Skype hinzufügen